Arbeitstreffen ÖAAB Bezirk Rohrbach

ÖAAB-Bezirksobfrau LAbg. Gertraud Scheiblberger lud die Mitglieder des Bezirksvorstandes zu einem Arbeitstreffen ein. 
Im Fokus standen die aktuellen Themen der Rohrbacher Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. 

Neben der Belastung durch die steigenden Energiepreise wurde auch über die Situation am Arbeitsmarkt diskutiert. Den steigenden Energiepreisen wird bereits durch Maßnahmenpakete der Bundes- und Landesregierung entgegengewirkt. So wurde der Heizkostenzuschuss in Oberösterreich verdoppelt und der Bezieherkreis ausgeweitet. Die Höhe der Wohnbeihilfe angepasst, der Klima- und Anti-Teuerungsbonus (500 Euro / Person) ausgezahlt, eine zusätzliche Einmalzahlung der Familienbeihilfe in Höhe von 180 Euro / Kind veranlasst, der Familienbonus auf 2.000 Euro pro Kind und Jahr erhöht und eine bundesweite Strompreisbremse beschlossen. 

Schon seit vielen Jahren wird über die Abschaffung der kalten Progression diskutiert und beraten. Mit 01. Jänner 2023 tritt die Abschaffung in Kraft: „Mit der Abschaffung der Kalten Progression wird eine strukturelle Veränderung im Steuersystem in Gang gesetzt. Dieses Modell trägt dafür Sorge, dass jenen, die Tag für Tag harte Arbeit leisten, auch wirklich mehr zum Leben bleibt.“, so ÖAAB-Bezirksobfrau LAbg. Gertraud Scheiblberger. 

Arbeitsmarkt als Herausforderung 
Die Arbeitslosenquote im Bezirk Rohrbach beträgt mit Ende September 2022 1,6 % (rd. 400 Personen). Natürlich ist diese niedrige Arbeitslosenquote sehr erfreulich, allerdings bedeutet dies auf der anderen Seite, dass sich der Personal- und Fachkräftemangel – besonders im Bezirk Rohrbach – weiter zuspitzen wird. 
Aus diesem Grund möchte der ÖAAB Bezirk Rohrbach in den nächsten Monaten ganz gezielt Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus Rohrbach über attraktive Stellenangebote und die Vorteile eines Arbeitsplatzes in der Region informieren. 

 

Bildnachweis: ÖAAB / Gierlinger

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Die Vorstandsmitglieder des Arbeitnehmerbundes tauschten sich über die aktuellen Probleme und Anliegen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus.